Tankstilllegung und Tankdemontage

Was macht man eigentlich mit einem alten Öltank?

 

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum ein Öltank entsorgt werden soll oder muss. Um Ihnen eine Übersicht zu verschaffen, möchten wir Ihnen die üblichsten Gründe aufzeigen:

 

  • Umstellung des alten Heizungssystems (Ölheizung) auf einen anderen Energieträger (z.B. Gasheizung)
  • Ersatz des alten Öltanks aufgrund von altersbedingten Schäden, bei denen eine Sanierung nicht mehr möglich oder verhältnismäßig ist
  • Ein schadensbedingte Austausch der Tankanlage

 

Sie können den alten Öltank, vorausgesetzt der Behälter ist unbeschadet, auch behalten, um die Kosten der Entsorgung zu reduzieren. Dies macht eine Stilllegung allerdings nicht hinfällig. Wir empfehlen Ihnen den Heizöltank in jedem Fall fachmännisch stilllegen zu lassen. Nachteil bei einer reinen Stilllegung ist, dass Sie bei einem Kellertank den Platz nicht anders nutzen können. Vorteil bei einem Erdtank ist, dass sie diesen nicht ausbauen müssen. Ist dies doch mit hohen Ausbaukosten verbunden.

Allerdings kann der stillgelegte Tank, alternativ zur Öltankentsorgung, auch für andere Zwecke nutzbar gemacht werden. Nach einer Reinigung kann er beispielsweise als Regenwasserspeicher dienen, um damit die Toilette zu spülen oder den Garten zu bewässern.

 

Eine Entsorgung oder Stilllegung der Heizöltankanlage muss in jedem Fall von einem Fachbetrieb nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) durchgeführt werden. Die Umsetzung beider Alternativen muss bestimmten Vorschriften folgen, um Umweltschäden zu vermeiden. Je nach Tankart und individuellen Gegebenheiten können die Kosten hier deutlich voneinander variieren. Allein bei den verscheidenen Tankanlagen gibt es folgende Möglichkeiten:

 

  • Erdtank
  • Kellertank
  • Stahltanks
  • PE Tanks
  • GFK Tanks
  • Batterietanks

 

Tipp: Ältere Heizölstahltanks müssen nicht zwangsläufig entsorgt oder stillgelegt werden. Durch eine Tankinnenhülle lässt sich die Doppelwandigkeit herstellen, welche den Tank  permanent überwacht und die Wandung zusätzlich vor Korrosion schützt. Durch diese Ertüchtigung, können Stahltanks noch viele weitere Jahre genutzt werden.

 

 

Die Stilllegung beinhaltet zusätzlich die Demontage des Leckanzeige- bzw. Leckschutzsystems und der eventuell vorhandenen Innenhüllen. Bei doppelwandigen Tanks mit Flüssigkeitsüberwachung muss die Tankzwischenwand angebohrt werden, um die Prüfflüssigkeiten zu entfernt. Diese wird dann gesondert entsorgt.

 

Um ein späteres Einbrechen zu verhindern, werden Erdtanks mit einem zugelassenem festen Stoff befüllt oder ganz ausgebaut. Letztlich entscheidet im Zweifelsfall ein Sachverständiger oder die zuständige Behörde über das Tank Verfüllen.

Welche Vorschriften müssen bei der Öltankentsorgung berücksichtigt werden?

 

Man vermutet es schon, das Heizöl besonderen Verfahrensweisen unterliegt. Auf Grund der Gefahr, welche von diesem ausgeht, wird es als sogenannter wassergefährdender Stoff behandelt. Entsprechend muss die Entsorgung von Heizöl so erfolgen, dass hierbei die Umwelt nicht mit dem Brennstoff in Berührung kommt.

Der Gesetzgeber trägt dafür Sorge, dass Sie als Betreiber einer Tankanlage verpflichtet sind, mit der Stilllegung und Entsorgung des alten Öltanks einen Fachbetrieb zu beauftragen, der auf Grundlage der Vorschriften des Wasserhaushaltsgesetzes die Öltankentsorgung oder -stilllegung übernimmt und deren ordnungsgemäßen Ablauf sicherstellt.

 

In der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAwS) steht, dass der Betreiber einer Anlage die Pflicht hat, ausschließlich hierfür berechtigte Fachbetriebe nach WHG mit der

 

  •     Aufstellung,
  •     Instandhaltung,
  •     Ertüchtigung und
  •     Reinigung, Entsorgen oder Stilllegung

 

zu beauftragen.

 

Wichtig: Fachbetriebe führen demnach eine Berechtigung nach §19 I WHG, die zum Beispiel vom TÜV ausgestellt wurde. Solche Betriebe gelten als für die Öltankentsorgung berechtigte Dienstleister und dürfen sich „Fachbetriebe nach Wasserhaushaltsrecht (WHG)“ nennen.

 

Als Betreiber der Anlage sind Sie verpflichtet, die Wasserbehörde des Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt über die Stilllegung zu informieren. Stillgelegte Heizöltanks sind von einem Sachverständigen abzunehmen, wobei geprüft wird, ob der Tank entleert, gereinigt ist und der Befüllstutzen abgebaut bzw. gegen irrtümliche Nutzung gesichert ist. Wir übernehmen für unsere Kunden sowohl die Kommunikation zur Behörde als auch die Bestellung eines freien Sachverständigen.

 

Wie wird ein Heizöltank entsorgt?

 

Damit wir als beauftragter Fachbetrieb (WHG) mit der Entsorgung Ihrer ausgedienten oder beschädigten Öltanks beginnen können, muss als Erstes die Verbindung zwischen Heizkessel und Tankanlage getrennt werden. Die zugehörigen Rohrleitungen werden dann ausgebaut, gereinigt und später entsorgt.

Sollte sich im alten Öltank noch Heizöl befinden, können wir dieses für Sie entsorgen oder es gegen einen Aufpreis für Sie umtransportieren.

In der Regel bildet sich allerdings auf dem Boden eines Öltanks Ölschlamm. Dieser Ölschlamm (Bodenphase) ist das Ergebnis der natürlichen Alterung von Heizöl. Zusätzlich hierzu kann sich Kondenswasser auf dem Boden absetzen. Die Verunreinigungen werden im Zuge der Heizöltankdemontage fachgerecht entsorgt.

Ob Ihr alter Öltank zur Entsorgung in Einzelteile zerlegt werden muss oder in einem Stück entsorgt wird, hängt sowohl von der Tankgröße als auch vom Tanktyp ab. Grundsätzlich kann man die Arbeitsschritte wie folgt beschreiben:

 

  • Messung des aktuellen Ölstand im zu entsorgenden Öltank
  • Abpumpen des Restöls und abschöpfen des Ölschlamm aus dem Öltank
  • Entgasen und Reinigen des Heizöltanks
  • Demontieren und Entsorgen des Tanks
  • Ausstellen einer Entsorgungsbescheinigung

 

 

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